Autobiografie – Johannes Broinger
Geboren am 22. 11. 1950 in Linz

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“Der rote Faden”

Die Kindheit
Bereits als Kind berührten mich Farben sehr intensiv. Der so genannte “rote Faden” hatte allerdings die Farbe Aquamarin. Das grüne, fast magisch wirkende Wasser (im besonderen auf der Fahrt nach Italien – im Kanaltal) hypnotisierte mich immer wieder – mein Märchenbuch von Hans Christian Andersen mit türkisfarbenem Einband prägte sich tief und sehr emotional in mein unterbewusstes Farbengedächtnis ein.

1970 – 1982
In meinem Beruf als Berater und Instruktor im grafischen Gewerbe – ich betreute und schulte Grafiker, Künstler, Setzer, Drucker und Reprofotografen in diversen Techniken – war die intensive Auseinandersetzung mit Farbe selbstverständliche Basis.

1983 – 1989
Voll des Wissens um grafische Belange ging ich den Schritt in die Selbständigkeit.
Ich gründete mein Atelier für konzeptionelle Grafik in der Linzer Herrenstraße. Umgeben von kreativen Köpfen, einer duftenden Kräuterstube und dem Cafe Traxlmayr entstanden die besten Ideen.
Parallel zu meiner kreativen Tätigkeit füllten sich meine Bücherregale mit einem Mix aus u.a. C. G. Jung, Paracelsus und J. W .v. Goethe, denn mir genügte es nicht, Farben nur für grafische Belange zu kennen und einzusetzen.

1990
wahr ein markantes Jahr. Beim Studium eines Buches zur energetischen Wirkung von Farbe wurde mein Interesse so stark geweckt, dass ich mit dem Autor Kontakt aufnahm. In dem interessanten Gespräch mit ihm, Peter Mandel, entstand für mich bei einer Tasse Kaffee der Entschluss, bei ihm eine mehrjährige Ausbildung in esogetischer Medizin, Kirlian-Diagnostik und Farbpunktur zu absolvieren. Ich wurde ein Pendler zwischen den Welten oder zumindest zwischen Linz und Heidelberg.

1992
In diesem Jahr zog ich mich aus der grafischen Tätigkeit gänzlich zurück, widmete meine Zeit nur noch der Ausbildung und gründete eine der ersten Praxen für Harmonisierung und Regenerierung körpereigener Energien (Gewerbewortlaut) in St. Magdalena bei Linz.

1993 – 2000
Es folgten im wahrsten Sinne des Wortes erfüllte Jahre: Ich lernte die Menschen bis in die Tiefe ihrer Seele kennen, Farbbestrahlungen, Farbpunkturen, Gespräche und feinstoffliche Energiearbeit gingen Hand in Hand mit meiner eigenen Bewusstseinsarbeit, meiner persönlichen und spirituellen Entwicklung. Gegen Ende dieser Dekade begann ich das universitäre Forschungsprojekt “Der Mensch in Interaktion mit Farbe und Raum”. Dazu entwickelte ich das Broinger-Farbprofil – ein Instrument zur Ermittlung und Anwendung von Farbenergien. Die eigene Forschungsarbeit zum Thema Farbe war in vollem Gang.

2001 – 2004
Der Zeitpunkt war gekommen, fächerübergreifend zu denken und zu arbeiten. Um in meiner Energie zu bleiben, wollte ich mein grafisch-ästhetisches Vorwissen mit den neu erlangten energetischen Erkenntnissen verbinden und auch anwenden. Ich er(fand) die so genannte “Energetische Fotografie”, um natürliche Energien so unverfälscht wie möglich in Räume übertragen zu können – und damit Menschen auf wunderbare Art zu Ihrer eigenen Natürlichkeit zu führen.

In weiterer Folge entwickelte ich das von der O.Ö. Landesregierung geförderte Projekt “Colorvita” zur Gestaltung farblicher Lebensräume. Es war, wie sich im Rückblick herausstellte, ein Mammutprojekt. Die Konzeption des Farbkreises und der Farbpalette mit 54 Reinfarben dauerte über ein Jahr – das Design der Farbmöbel nicht eingeschlossen.

Die Entscheidung, mit Farbe fächerübergreifend zu arbeiten, stellte sich als sehr positiv heraus. Die therapeutische (begleitende) Arbeit mit Menschen erfüllte mich, und der ästhetisch-künstlerische Part des Farbdesigns brachte Leichtigkeit und Abwechslung in mein Leben – eine sehr segensreiche Mischung, die sich bis zum jetzigen Zeitpunkt bestens bewährt und gegenseitig befruchtet.

2005 – 2007
Mein neuer eigener Arbeits- und Lebensraum entstand in Amberg – mitten im schönen Mühlviertel – an einem geomantisch sehr starken Platz. Damit war Raum für Architektur, das erste Großprojekt und viele ganzheitliche Begleitungen geschaffen.

Im Bereich der Architektur faszinierte und beeinflusste mich in erster Linie der mexikanische Architekt Luis Barragan, für den Farbe ebenso ein tragendes Element war.

Abgerundet wurde diese Zeit mit Lehrtätigkeiten zum Thema Farbe und mit Begleitungen, deren Inhalte Bewusstseinsarbeit, Persönlichkeitsentwicklung und die Suche nach dem Sinn des Lebens darstellten.

2008
Die Symbiose aus energetischer und ästhetisch-künstlerischer Arbeit bewährte sich weiterhin und zusätzlich ergaben sich neue Tätigkeitsfelder, wie zu Beispiel die Mitarbeit in der Kulturinitiative Engerwitzdorf, kurz “KIEWI” genannt.

Dem nicht genug, begann ich mit der Planung meines Kulturprojekts (Lebenswerk) “Signatur der Liebe”. Kernthema und -aussage: “Von Polarisierung zu Verschmelzung”. Tausende Menschen werden sich daran aktiv beteiligen.

Rückblickend auf meiner eigene Weiterbildung möchte ich noch das Symposium “Farbe.Design.Therapie.” im Kloster Seeon in Deutschland ansprechen. Dort gaben einander modernste naturwissenschaftliche Erkenntnisse und ganzheitliches, spirituelles Denken die Hand – eine auch im Zeitalter der Quantenphysik logische Qualität.

2009
Im Bereich der künstlerischen Arbeit war das Aufheben von Gegensätzen, also die “Verschmelzung” in Form von Fotografie und Grafik mein Thema. Meine persönliche Entwicklung wurde vom Beginn des Projekt “Signatur der Liebe” massgeblich beeinflusst.
Ein weiterer Höhepunkt war die Einladung als Referent zum internationalen Symposium 2009
„Farbe.Design.Therapie“ in Irsee/Deutschland. Ich durfte dort realisierte Großprojekte im Bereich Farbdesign und die FarbEnergieBilder präsentieren.

2010
Alle Bereiche meiner Arbeit und Berufung verbinden sich zu einem großen Ganzen.
Die energetische Begleitung von Menschen, die Kommunikationsarbeit für ganzheitliche Unternehmen, die künstlerische Arbeit im Designbereich und das Projekt Liebe verschmelzen sehr stimmig.

 

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